{"id":310,"date":"2020-12-01T09:44:10","date_gmt":"2020-12-01T09:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/ferienhaus-wernigerode.com\/?page_id=310"},"modified":"2021-03-24T08:17:41","modified_gmt":"2021-03-24T08:17:41","slug":"das-ferienhaus-anno-1698","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ferienhaus-wernigerode.com\/index.php\/das-ferienhaus-anno-1698\/","title":{"rendered":"Das Ferienhaus &#8222;Am Schlossb\u00fchel&#8220; und Wernigerode"},"content":{"rendered":"\n<p>In der Liste der Kulturdenkmale in Wernigerode sind alle Kulturdenkmale der Stadt Wernigerode (Harzkreis) und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist das Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt, das auf Basis des Denkmalschutzgesetzes vom 21. Oktober 1991 erstellt wurde. Die Bodendenkmale der Stadt sind in der Liste der Bodendenkmale in Wernigerode verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Ferienhaus ist auch in Wikipedia als Kulturdenkmal, hier Teil eines ganzen Stra\u00dfenzuges im Denkmalbereich, aufgef\u00fchrt. Sie finden hier weitere Details: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Kulturdenkmale_in_Wernigerode\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Kulturdenkmale_in_Wernigerode<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wernigerode ist eine Stadt und ein staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt). Nach Hermann L\u00f6ns wird Wernigerode, wie im offiziellen Stadtmotto, auch als Die bunte Stadt am Harz bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wernigerode liegt an der Nordostflanke des Harzes, etwa 12 km ostnord\u00f6stlich des Brockens (1141,2 m \u00fc. NHN). Hindurch f\u00fchren die Bundesstra\u00dfen 6 und 244 sowie die deutsch-niederl\u00e4ndische Ferienstra\u00dfe Oranier-Route. Zudem verl\u00e4uft die Eisenbahnstrecke Halberstadt\u2013Vienenburg, die Halle und Hannover verbindet, durch die Stadt. S\u00fcdwestlich liegt das Waldgebiet Landmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch Wernigerode flie\u00dft die Holtemme, in die unweit des Westerntores der Zillierbach m\u00fcndet, der unmittelbar vor der Einm\u00fcndung auch Flutrenne genannt wird. Ferner flie\u00dft n\u00f6rdlich der Stadt der Barrenbach durch mehrere Teiche und m\u00fcndet im Ortsteil Minsleben in die Holtemme. Der historische Stadtkern besteht aus Altstadt und Neustadt. Zum Stadtgebiet z\u00e4hlen au\u00dferdem Hasserode, N\u00f6schenrode, die Wohngebiete Stadtfeld, Burgbreite, Harzblick und Charlottenlust sowie die Ortsteile Benzingerode, Minsleben, Silstedt, Schierke und Reddeber.<\/p>\n\n\n\n<p>Die West-Ost-Ausdehnung des Stadtgebiets mitsamt den eingemeindeten Ortsteilen betr\u00e4gt 22 km, die Nord-S\u00fcd-Ausdehnung 14 km. Die Kernstadt liegt auf etwa 257 m \u00fc. NHN. Der h\u00f6chste Punkt des Stadtgebiets ist mit 1141,2 m der Gipfel des Brocken, der tiefste liegt auf etwa 215 m H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitten durch Wernigerode zieht die Harzer Nordrandverwerfung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Aussterben der Grafen von Wernigerode in m\u00e4nnlicher Linie durch den Tod des Grafen Heinrich 1429 wurde Wernigerode Sitz der Grafen zu Stolberg, die hier \u00fcber Jahrhunderte die Oberherrschaft aus\u00fcbten. Im Bauernkrieg 1525 wurden mehrere umliegende Kl\u00f6ster gepl\u00fcndert und teilweise zerst\u00f6rt, so insbesondere das Kloster Himmelpforten im heutigen Stadtteil Hasserode.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa 20 Menschen wurden in Wernigerode in Hexenprozessen von 1521 bis 1608 zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.[8] Zu den Opfern der Hexenverfolgungen geh\u00f6ren Andreas Meinicke aus dem Eckertal (1581), Mette Fli\u00df aus Dr\u00fcbeck (1583) und Katharina Bernburg aus Rohrsheim (1597).<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00fcnderungen im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg und Zerst\u00f6rungen durch Br\u00e4nde brachten gro\u00dfes Leid \u00fcber die Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1658 bestand in der Stadt das Gr\u00e4fliche, ab 1893 F\u00fcrstliche Konsistorium Stolberg-Wernigerode, ein Mediatkonsistorium f\u00fcr die Leitung der lutherischen Kirche in der Grafschaft Wernigerode. Die lutherischen Kirchengemeinden im Gebiet der Grafschaft geh\u00f6rten nach der Gr\u00fcndung der unierten Evangelischen Kirche in Preu\u00dfen 1821 zu deren Kirchenprovinz Sachsen. Das Mediatkonsistorium jedoch bestand mit regionaler Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr diese Kirchengemeinden noch bis zur Aufl\u00f6sung 1931 fort, unterstand aber dem provinzialen Konsistorium in Magdeburg.<\/p>\n\n\n\n<p>1714 musste Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode in einem Rezess die Oberhoheit Brandenburg-Preu\u00dfens \u00fcber die Grafschaft Wernigerode anerkennen.<br>Wernigerode um 1820<\/p>\n\n\n\n<p>Von 1807 bis 1813 war Wernigerode in den Stadtkanton Wernigerode des K\u00f6nigreichs Westphalen integriert, bevor die Stadt dem neugebildeten preu\u00dfischen Kreis Osterwieck der preu\u00dfischen Provinz Sachsen zugeordnet wurde. Erst nach Einspruch des Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode wurde Wernigerode 1825 wieder Sitz eines eigenen Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Magdeburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 29. M\u00e4rz 1847 fiel ein Teil der Stadt, vor allem das Heideviertel, einem gro\u00dfen Brand zum Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gymnasialfeuerwehr wurde 15. Januar 1865 gegr\u00fcndet. Diese Sch\u00fclerfeuerwehr bestand nachweislich bis Kriegsende 1945. Sie war eine Vorl\u00e4uferin der heutigen Jugendfeuerwehr.<\/p>\n\n\n\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts setzte in Wernigerode neben dem Tourismus die industrielle Entwicklung (unter anderem Maschinen- und Werkzeugbau, Elektromotoren, pharmazeutische Produkte, Schokolade, Schreibwaren, Baustoffe) ein, die zu einem wesentlichen Aufschwung der Stadt als Tourismuszentrum und Wirtschaftsstandort f\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wurden in den Rautal-Werken GmbH, die 1938 zu einer modernen Leichtmetallgie\u00dferei ausgebaut worden waren, Zulieferteile f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie gefertigt, vornehmlich durch Zwangsarbeiter und KZ-H\u00e4ftlinge. Diese lebten in einem Barackenlager am Ziegenberg. 1942 wurde ein weiteres Barackenlager am Veckenstedter Weg 23 errichtet, das 1943 zu einem Au\u00dfenlager (Tarnbezeichnung \u201eRichard\u201c) des KZ Buchenwald umfunktioniert wurde. Von anf\u00e4nglich 95 H\u00e4ftlingen stieg die Belegung bis auf 800 Personen, die vor allem beim Bau von Luftschutzstollen am Galgenberg eingesetzt wurden. Die H\u00e4ftlinge vom Veckenstedter Weg wurden im Dezember 1944 in das Lager \u201eSteinerne Renne\u201c verlegt, das im Stadtteil Hasserode von den Wernig-Werken genutzt wurde. Sie geh\u00f6rten zum Produktionskomplex des Dessauer Junkers-Konzerns, der 1944 die Genehmigung bekam, einzelne Abteilungen aus Magdeburg und K\u00f6then in die Geb\u00e4ude der Argenta-Schokoladenfabrik im Werniger\u00f6der Vorort Hasserode zu verlegen. Dort sollten Teile des Strahltriebwerks Jumo 004 hergestellt werden. Die 500 H\u00e4ftlinge wurden kurz vor Eintreffen der US-Truppen auf einen Todesmarsch in Richtung KZ Theresienstadt geschickt, wo nur noch 57 lebend ankamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Brockenweg 1 befand sich vom 1. September 1937 bis zum 13. Mai 1945 das Lebensbornheim Harz, das von der SS-Organisation Lebensborn e.V. betrieben wurde.<br>\u2192 Hauptartikel: Luftangriffe auf Wernigerode<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der \u201eBig Week\u201c griffen B-17-Bomber der USAAF am 22. Februar 1944 die Stadt als Gelegenheitsziel (\u201eTarget of opportunity\u201c) an. Bei dem Luftangriff mit 19 Maschinen kamen \u00fcber 200 Menschen zu Tode. Viele Geb\u00e4ude der Stadt, besonders in der Neustadt rund um die Johanniskirche wurden zerst\u00f6rt, darunter auch das als Lazarett genutzte repr\u00e4sentative Hotel &#8222;Zum B\u00e4ren&#8220; Breite Stra\u00dfe 78, dessen beide obersten Fachwerkgeschosse nicht wieder errichtet wurden. Der Westteil der fr\u00fcheren Orangerie mit Palmenhaus und der Lustgarten wurden schwer besch\u00e4digt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang April 1945 erhielt Oberst Gustav Petri als Stadtkommandant den Befehl, die Stadt gegen die anr\u00fcckenden Einheiten der US-Armee zu verteidigen. Da er diesen Befehl verweigerte, konnte die Stadt am 11. April bei nur geringem Widerstand besetzt werden. Petri wurde daraufhin am 12. April bei Drei Annen Hohne standrechtlich erschossen. Die Stadt blieb unversehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>1970 wurde in Wernigerode ein 24,3 Gramm schwerer Steinmeteorit des Typs H5 gefunden. Er lag auf dem Dachboden eines Hauses, dessen Dach im Zweiten Weltkrieg zerst\u00f6rt worden war<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Liste der Kulturdenkmale in Wernigerode sind alle Kulturdenkmale der Stadt Wernigerode (Harzkreis) und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist das Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt, das auf Basis des Denkmalschutzgesetzes vom 21. Oktober 1991 erstellt wurde. Die Bodendenkmale der Stadt sind in der Liste der Bodendenkmale in Wernigerode verzeichnet. 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